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Die Ergebnisse des Glücksspielsurveys 2024 sind nun auf einer eigenen Projektwebseite veröffentlicht, wo auch eine Kurzfassung und die zentralen Befunde als PDF-Dokumente heruntergeladen werden können: https://gluecksspielsurvey.de/ Laut der Untersuchung von forsa spielen 95,5 % der Befragten entweder unproblematisch oder gar nicht. Der Anteil der Personen mit wahrscheinlich pathologischem Spielverhalten liegt bei stabilen 0,28 % und bestätigt ein niedriges und konstantes Risikoniveau. Die Daten liefern eine verlässliche Grundlage für die Entwicklung effektiver Spielerschutzstrategien.
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InSignus ist eine neue Prüfsoftware, mit der Finanzbehörden und Kommunen steuerrelevante Daten aus Geldspielgeräten einfach und zuverlässig überprüfen können. Entwickelt vom Verband der Deutschen Automatenindustrie e.V. (VDAI), erleichtert das Tool die Kontrolle manipulationssicherer Fiskaldaten. Die Software steht für Behörden kostenlos zum Download bereit.
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Der Schwarzmarktanteil beim gewerblichen Automatenspiel steigt immer weiter. Mindestens die Hälfte aller Umsätze wird bereits im illegalen Markt generiert. Entgangene Steuereinnahmen summieren sich auf mindestens 500 Mio. Euro jährlich. Regulierung und Schwarzmarktentwicklung stehen dabei in direktem Zusammenhang. Der 20-Punkte-Plan der Automatenwirtschaft schlägt Maßnahmen vor, die durch Vollzugshilfen und ein nachfragegerechtes legales Angebot den Schwarzmarkt wieder zurückdrängen. Grundlage der Vorschläge ist der Evaluierungsbericht zur Spielverordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
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Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 dokumentiert einen neuen Höchststand beim unerlaubten Glücksspiel: Mit 6.247 registrierten Fällen wurde ein Anstieg um 18,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Besonders im mehrjährigen Vergleich wird das Ausmaß der Entwicklung deutlich: Von 2020 zu 2024 haben die erfassten Fälle des illegalen Glücksspiels um mehr als das Achtfache und zu 2017 um das Zwölffache zugenommen.
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Die Zahl der pathologisch Spielsüchtigen in Deutschland ist laut einer neuen Forsa-Umfrage von 2024 deutlich geringer, als der „Glücksspielatlas“ nahelegt. Der Unterschied ergibt sich aus den Erhebungsmethoden, die von Experten wie Statistikerin Katharina Schüller kritisch hinterfragt werden. Während telefonische Befragungen weiterhin als Goldstandard gelten, werden Online-Umfragen als problematisch für politische Entscheidungen eingeschätzt.
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2024 hat das bundesweit zuständige Dezernat „Glücksspiel – OASIS, gewerbliches Spiel“ beim Regierungspräsidium (RP) Darmstadt knapp 56.000 Sperranträge bearbeitet. Die tatsächliche Anzahl der Anträge lag deutlich höher, da viele davon unvollständig waren und daher nicht abschließend bearbeitet werden konnten.
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